Vom „Internationalen Spieleabend“ zu „Gaming and Cooking“

Die Entwicklung vom „Internationalen Spieleabend“ zu „Gaming and Cooking“

Das Projekt „Internationaler Spieleabend + Kochen. Gaming and cooking“ ist eine Weiterentwicklung eines bereits bestehenden Projektes „Internationaler Spieleabend. International Games Evening“ der katholischen Pfarrei St. Jakobus (www.stjakobus-ffm.de) und des „Netzwerks Migration Frankfurt“ (www.netzwerk-migration-frankfurt.de). Seit Beginn 2015/2016 wurde bei den Besuchszahlen des Spieleabends ein stetiger Rückgang verzeichnet. Als das Angebot mit dem gemeinsamen Essen dazukam, gewann der Spieleabend wieder an Aufschwung und sprach damit neue Interessierte an. Es wurde festgestellt, dass der Zusatz „gemeinsames Essen“ eine breitere Menge anspricht und deshalb als neues Angebot von der Gemeinde und dem Netzwerk ins Repertoire aufgenommen wurde.

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Frühstück in der Sonne

Bei schönstem Frühlingswetter konnten wir unser „Frühstück und Sprechen“ am 21. April im Freien veranstalten. Schnell waren alle Tische und Stühle in den Hof geräumt, so dass wir uns zwei Stunden in schönen Tischrunden unterhalten, miteinander spielen und Probleme besprechen konnten.

 

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Polizei bei Frühstück und Sprechen

Am 10.3. trafen wir uns wie alle zwei Wochen wieder zu „Frühstück und Sprechen“ in der Paul Gerhardt Gemeinde, Gerauerstrasse 52 und konnten dieses Mal ganz besondere Gäste aus der Niederräder Nachbarschaft willkommen heißen: Die Polizei.

2 Beamte in Uniform nahmen an unserem vertrauten Treffen teil und standen für alle Fragen und für offene Gespräche zur Verfügung.
Ziel war es, einerseits der Polizei unsere Freunde vorzustellen, damit sie auch positive Eindrücke gewinnen und in ihren Arbeitsalltag im Stadtteil Niederrad mitnehmen können, andererseits aber auch, die Polizei als „Freund und Helfer“ vorstellen zu können, um Vertrauen aufzubauen. Jeder aus einem anderen Kulturkreis kommend, hat andere Erfahrungen mit der Polizei in seinem Heimatland gemacht und uns war es wichtig, dass sie nun die deutsche Polizei einmal näher kennen lernen konnten. Im vertrauten Umfeld.
Kontaktinformationen in drei Sprachen wurden ausgeteilt, an die man sich speziell in Niederrad wenden könne.

Durch die Anwesenheit auch einer Polizistin, die sofort ihren zunächst teils eingeschüchterten Gesprächspartnern das „Du“ anbot, konnten insbesondere auch bei den Frauen anfängliche Berührungsängste abgebaut werden.

Themen wie Ausbildung zum Polizisten, mit und ohne Polizeihund, Dienstgrade und Abzeichen, Uniform, Arbeitszeiten, Verbot der häuslichen Gewalt in Deutschland usw. waren auch Thema.

Mit einem Jubel wurden die beiden von der Polizei durch alle Anwesenden verabschiedet und es wird nun geprüft, ob sie am 21.3. wieder zu Besuch kommen können, da sie die Gespräche ebenfalls als Bereicherung erlebt hatten.

Frühstück + Sprechen am Poloplatz

Heute, 24.2. waren wir mit F&S zum zweiten Mal zu Gast im AWO Heim am Poloplatz. Ca. 120 Leute aus vielen Ländern mit vielen Kindern haben sich zum Frühstück getroffen! Willkommen an alle Neuen.

Ganz herzlichen Dank an die AWO für die Einladung und die Unterstützung.

Das nächste Mal treffen wir uns zu Frühstück und Sprechen wieder
am 10.03. in der Paul Gerhardt Gemeinde, Gerauerstrasse 52

Frühstück und Sprechen am Poloplatz

Am 24. Februar sind wir zum Frühstück wieder zu Gast im AWO Wohnheim am Poloplatz. Wir freuen uns darauf wieder mit vielen neuen Gästen zu sprechen und zu spielen. Die Zeit ist wie immer von 10:00 – 12:00 Uhr.

 

Tagesausflug in das Technik Museum Speyer

Gut gelaunt und gespannt auf den Tag trafen wir uns an der Paul-Gerhardt-Gemeinde um gemeinsam das Technik-Museum in Speyer zu besuchen. Wir, eine Gruppe von 35 Personen von „Frühstück und Sprechen“ eroberten am Dienstag, 11.7. kurz vor 10 Uhr den Bus der Firma Bott-Reisen und ließen uns zügig zum Ziel fahren.

Der erste große Ausstellungsraum, die denkmalgeschützte Liller Halle, erbaut 1913, bot uns zahlreiche Flugzeuge und Lokomotiven, sowie eine außergewöhnliche Sammlung klassischer Automobile. Vom Oldtimer bis in die Jetztzeit – wir konnten uns nicht satt sehen an den gewienerten blinkenden Karosserien.

Im Inneren eines originalen Jumbo Jet konnten wir in 20 Metern Höhe herum klettern und statt die Treppen zu nehmen in einer steilen Rutschbahn wieder auf dem Erdboden zu landen.

Die größte Raumfahrtausstellung Europas brachte uns hautnah an das russische Space Shuttle BURAN, eine Sojus-Landekapsel und viele weitere Exponate, die uns alle sehr beeindruckten.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Imax-Kinos. Dort haben wir den an Bord einer Weltraumfähre in 350 km Höhe gedrehten Film „Blue Planet“ gesehen, der die Schönheiten und auch Verletzlichkeiten unserer

Erde eindrucksvoll auf der riesigen Kuppelleinwand darstellte.

Der kleine Spaziergang zum Dom der Stadt war für die meisten von uns reine Erholung von all den zahlreichen Bildern und machte den Kopf frei.

Die Ruhe und der Raum um und im Dom halfen uns dieses imposante Gebäude aufmerksam zu besehen. Die Kathedrale ist die größte romanische Kirche der Welt und gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

Ein ganz herzliches Dankeschön sagen wir unseren Sponsoren, dem Kinderfestteam „Mutter vom Guten Rat“ der kath. Gemeinde St. Jakobus und dem Niederräder Busunternehmen Bott-Reisen ohne deren Unterstützung der Ausflug nicht möglich gewesen wäre.

Angriff auf die Müllberge | FRANKFURT4U hat bei der Aktion „Niederrad putzt sich“ mitgemacht

Bericht von Claudia Novak

Am Wochenende hieß es: „Niederrad putzt sich“. Bewaffnet mit Plastiktüten und Müllzangen machten wir uns auf den Weg. Gestartet sind wir um kurz nach 10 Uhr am Samstagmorgen auf dem Bruchfeldplatz. Anfangs waren wir 13 aus unserer Gruppe Frühstück & Sprechen, an jeder Ecke kamen mehr hinzu. Wir sind ganz schön aufgefallen: Blaue Mülltüten, orangefarbene Handschuhe, Blick suchend nach unten. Überall ernten wir anerkennendes Nicken und ab und zu auch ein „Dankeschön!“

Allerdings waren unsere Plastiktüten höchstens zu einem Fünftel gefüllt, als wir die Straßenbahnhaltestelle „Rennbahn“ erreichten. Auf dem Waldweg, der um die Rennbahn führt, leuchten uns aber die Plastik-Müllberge entgegen. Gut, dass immer mehr Helfer hinzukamen… Sogleich haben wir einen Müllberg nach dem anderen in Angriff genommen. Die Kinder fanden im Gebüsch alte Schuhe, Dokumentenmappen und einen zerrissenen Koffer. Glücklicherweise ließ sich eine Abholung des Mülls direkt vor Ort organisieren, denn unsere Mülltüten waren schnell übervoll und es wurde Nachschub gebraucht.

Einmal ging es rund um die Rennbahn. Am Ende hatten wir einen schier unendlichen Berg an Plastikflaschen eingesammelt und verladen. Wir machten wir uns auf den Rückweg. Dabei liefen wir in einem Bogen über die Triftstraße und die Goldsteinstraße und sammelten alles ein, was noch in unsere Müllsäcke passte.

Wieder am Bruchfeldplatz angekommen, wartete ein Imbiss auf alle Helfer. In Eritrea isst man zur Fastenzeit kein Fleisch, keine Milchprodukte und keine Eier. Der Imbiss, der an der Sammelstelle am Bruchfeldplatz von den „Fleckenbühlern“ vorbereitet wurde, ist da genau das richtige: Ein würziger Eintopf mit Gemüse und Tofu – oder Würstchen für diejenigen, die nicht fasten. Ein paar Gruppenfotos noch, dann wird gegessen. Wir werden gefragt, was wir gefunden haben – ob es sich gelohnt hat, und ob so eine Aktion nicht noch öfter stattfinden sollte. Nach den Müllbergen, die wir im Wald entdeckt haben, sind wir uns einig: Je öfter, desto besser!

Noch einmal vielen Dank an die Organisatoren und die Fleckenbühler, wir hatten viel Spaß!

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